Meet our Scientists

Dr. Manuel Brenner
Was machen Sie bei DYNAMIC?
Ich leite eine Nachwuchsgruppe, die das Ernst Strüngmann Institut für Neurowissenschaften (ESI) und die psychiatrische Fakultät an der Goethe-Universität Frankfurt überbrückt.
Wie würden Sie Ihre Arbeit und Forschung beschreiben?
Dynamische Systeme sind überall: sie stehen im Zentrum neurowissenschaftlicher und psychiatrischer Fragen, etwa wie sich viele Neuronen koordinieren, und wie dieses Zusammenspiel bei Halluzinationen oder Wahnvorstellungen aus dem Gleichgewicht gerät.
Moderne KI-Methoden zeigen enormes Potenzial, solche Muster sichtbar zu machen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, diese Methoden so weiterzuentwickeln, dass sie konkrete Fortschritte für die Neurowissenschaften und Psychiatrie ermöglichen.
Welche Erkenntnis aus Ihrem Forschungsgebiet wollten Sie schon immer mal teilen?
Es ist spannend zu sehen, dass sich ähnliche dynamische Muster in ganz unterschiedlichen Datentypen und Zeitskalen beobachten lassen.
Wir haben einen flexiblen Lernalgorithmus entwickelt, der ohne große Anpassung aus sehr unterschiedlichen Daten interpretierbare Modelle erlernt - von neuronalen Aktivitätsmustern bei Ratten über menschliches Verhalten in ökonomischen Spielen bis hin zu GPS-Bewegungsdaten.
Welche Erkenntnis aus Ihrem Forschungsgebiet wollten Sie schon immer mal teilen?
Viele psychiatrische Ansätze beruhen nach wie vor auf Trial-and-Error. Wir wollen zeigen, dass personalisierte, datengetriebene Modelle hier echte Alternativen bieten, etwa indem sie Neurostimulation gezielter und wirksamer machen, oder indem sie schon vor einer teuren oder aufwendigen Behandlung verlässlich deren Erfolg vorhersagen.
Nachwuchsgruppenleitung


